Aktivitäten 2015

Für einen Oberländer SP-Sitz im Nationalrat

Die SP-Regionalverbände Thun und Berner Oberland ziehen gemeinsam in den eidgenössischen Wahlkampf. Sie haben an ihrem Parteitag vom 21. Januar 2015 acht Kandidatinnen und Kandidaten für den Nationalrat nominiert.

 

 

Bildlegende: Ursula Zybach, Darshikka Krishnanantham, Christoph Ammann, Regina Fuhrer-Wyss, Bashkim Rexhepi, Alice Kropf (v.l.) (Nicht auf dem Bild: Sabina Stör und Besar Matoshi)

Bereits seit 1999 ist Thun und seit 2007 auch das Oberland nicht mehr durch SP-Mitglieder in der Bundesversammlung vertreten. Die Nationalräte Hansueli von Allmen (Thun) und Paul Günter (Interlaken) waren die letzten SP-Vertreter dieses Kantonsteils. Das soll sich bei den eidgenössischen Wahlen vom Herbst 2015 ändern: Die beiden Regionalverbände Thun und Berner Oberland wollen ihre Kräfte bündeln und den Wahlkampf gemeinsam bestreiten. Ziel ist es, den Wähleranteil deutlich zu steigern: „Wir wollen nämlich wieder einen SP-Nationalratssitz für das Berner Oberland oder mindestens einen ersten Ersatzplatz“, erklärte Wahlteamleiter Samuel Schaer. Das ist ein ambitiöses Ziel; die SP ist sich bewusst, dass es in den ländlichen Regionen nicht einfach sein wird, den für eine Wahl erforderlichen Stimmenanteil zu erreichen.

Von den je 25 Linien der SP-Frauen und -Männerliste im Kanton Bern können die Regionalverbände Thun (5) und Oberland (3) insgesamt 8 Linien besetzen. Die Kandidatinnen und Kandidaten sind am Parteitag vom 21. Januar 2015 in Thun zuhanden der kantonalen Parteigremien nominiert worden. Es ist erfreulich, dass sowohl erfahrene Exekutivpolitikerinnen und Parlamentarier als auch jüngere Nachwuchskräfte portiert werden können.

Regionalverband Thun: Regina Fuhrer-Wyss (1959, Biobäuerin, Gemeinderätin Burgistein, Grossrätin); Alice Kropf (1973, Pflegefachfrau HF Psychiatrie, Stadträtin Thun); Darshikka Krishnanantham (1984, Wirtschaftsfachfrau HF); Besar Matoshi (1992, Student), Bashkim Rexhepi (1982, Teamleiter Gewerkschaft Unia Berner Oberland).

Regionalverband Oberland: Christoph Ammann (1969, Rektor Gymnasium Interlaken, Grossrat); Sabina Stör (1980, Schulsozialarbeiterin, Gemeinderätin Interlaken); Ursula Zybach (1967, Geschäftsführende Präsidentin Public Health Schweiz, Gemeinderätin Spiez, Grossrätin).

 

SP Oberland nominiert Ammann

An einer gut besuchten, ausserordentlichen Nominationsversammlung des SP Regionalverbandes Oberland im Stadtkeller Unterseen wurde Grossrat Christoph Ammann aus Meiringen als Kandidat für die Regierungsratswahlen vom 28. Februar 2016 nominiert. Am 16. Dezember 2015 entscheiden die Delegierten des SP Kanton Bern an einem ausserordentlichen Parteitag über das Zweierticket für die Vakanzen, die durch die Rücktritte der Regierungsräte Andreas Rickenbacher und Philippe Perrenoud entstanden sind.

Der 46-jährige Ammann sitzt seit neun Jahren im Grossen Rat. Davor war der Nominierte zwischen 1999 und 2006 Gemeindepräsident von Meiringen. Christoph Ammann ist Rektor des Gymnasiums Interlaken. Er präsidiert den Verwaltungsrat der Raiffeisenbank Region Haslital-Brienz und die Behindertenorganisation Procap Bern.

Ammann konnte sich in seiner beruflichen und politischen Laufbahn eine reiche Führungserfahrung und ein grosses Beziehungsnetz im ganzen Kanton aufbauen. Damit ist er für das anspruchsvolle Amt eines Regierungsrates äusserst qualifiziert.